Unsere Stadtteile und ihre Feuerwehren
Die Stadt Gemünden (Wohra) mit ihren Stadtteilen stellt unterschiedliche Anforderungen an den Brandschutz und die technische Hilfeleistung. Geprägt von ländlicher Struktur, historischer Fachwerkbebauung und moderner Infrastruktur sorgen unsere Feuerwehren gemeinsam für Sicherheit – heute und in Zukunft.
Ellenrode
Mit 28 Einwohnern und einer Fläche von 156 Hektar ist Ellenrode der kleinste Stadtteil. Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt, zwei Betriebe werden im Vollerwerb geführt. Zudem befindet sich hier eine Tierklinik für Sportpferde, die überregionale Bedeutung besitzt.
Herbelhausen
Herbelhausen zählt 68 Einwohner bei einer Fläche von 272 Hektar und ist damit der zweitkleinste Stadtteil. Auch hier dominiert die Landwirtschaft, die überwiegend im Vollerwerb betrieben wird.
Bereits im Jahr 2012 erklärten sich Ellenrode und Herbelhausen bereit, gemeinsam eine Feuerwehr zu unterhalten. Dieser zukunftsweisende Schritt war notwendig, um dauerhaft schlagkräftig zu bleiben und den Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich zu begegnen.
Gemünden – Kernstadt –
Die Kernstadt von Gemünden (Wohra) hat 2.894 Einwohner und umfasst rund 2.600 Hektar Fläche.
Besonders in der historischen Altstadt rund um Rathaus, Stadtkirche und Untergasse prägt eine dichte Fachwerkbebauung das Stadtbild. Diese Bauweise stellt im Einsatzfall ein erhöhtes Gefahrenpotenzial dar. Neben Wohngebäuden befinden sich hier auch Handwerksbetriebe.
Im übrigen Stadtgebiet sind kleinere und größere Gewerbebetriebe, Einkaufsmärkte, verschiedene Geschäfte sowie eine Tankstelle ansässig. Keiner dieser Betriebe unterliegt der Störfallverordnung. Ergänzt wird die Infrastruktur durch mehrere Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe.
Zu den Einrichtungen mit besonderer Bedeutung zählen:
Verkehrstechnisch wird die Kernstadt in Nord-Süd-Richtung von der L 3073 (Frankenberg – Kirchhain, Landkreis Marburg-Biedenkopf) durchquert. Im Ortskern treffen zudem die K 99, die L 3155 sowie die K 109 auf die L 3073.
Aufgaben und Ausstattung
Die Feuerwehr der Kernstadt übernimmt örtliche, nachbarschaftliche sowie überörtliche Aufgaben. Die Tagesalarmsicherheit ist derzeit gewährleistet. Bei allen Einsätzen im Stadtgebiet wird sie mit alarmiert.
Das Feuerwehrhaus wurde 1973 als südlichster Stützpunkt im Landkreis Waldeck-Frankenberg seiner Bestimmung übergeben.
Fahrzeugbestand:
Grüsen
Grüsen hat 317 Einwohner und eine Fläche von 383 Hektar. Vier landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe befinden sich als Aussiedlerhöfe außerhalb der Ortschaft. In unmittelbarer Nähe von drei Höfen sind Biogasanlagen angesiedelt.
Innerhalb des Ortes gibt es nur wenige landwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe. Darüber hinaus bestehen ein Gewerbebetrieb ohne Gefahrstoffumgang, ein Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb sowie eine Bäckerei.
Die Ortschaft wird von der mittelmäßig bis stark befahrenen L 3073 (Frankenberg – Kirchhain) umfahren.
Die Tagesalarmbereitschaft ist hier nicht vollständig gewährleistet. Entsprechend dem Alarm- und Ausrückeplan werden – je nach Einsatzstichwort – zusätzlich Kräfte aus der Kernstadt und weiteren Stadtteilen mitalarmiert.
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